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Waldheim Tag 1 - Ein Tag voller kleiner Abenteuer

Es ist halb zehn, und unser Bus rollt los. Heute steht zum Glück keine ewig lange Fahrt auf dem Programm – nach etwas mehr als einer Stunde öffnen sich die Türen, und wir sind da. Der wachsame Helmholz dreht noch schnell eine Kontrollrunde durch den Bus, um sicherzugehen, dass niemand etwas vergessen hat – und vergisst dabei prompt seine eigene Jacke. Na ja, kann ja mal passieren! Zum Glück gab es bei der Kleiderausleihe nach dem Mittagessen auch eine Ersatzjacke für vergessliche Lehrer. Sie passt … fast. Ein kleiner Trost: Vor drei Jahren hätte er da wohl nicht mal reingepasst.

Arbeitskleidung und Freizeitmaterial sind organisiert, und so startet der Nachmittag mit einem gemütlichen Waldspaziergang. Voller Energie zieht die Gruppe über die Wege rund ums Waldheim, bis endlich der Waldspielplatz erreicht ist. Nach einer kleinen Foto-Session – man will ja Erinnerungen festhalten – wird natürlich auch noch gespielt, was das Zeug hält.

 

 

Währenddessen geht der Lagebericht an Frau Poplawski raus, und das Teleskop wird aufgebaut. Leider macht uns die Wolkendecke am Abend einen Strich durch die Rechnung – von „Sterne anschauen“ kann heute leider keine Rede sein. Aber wer weiß: Vielleicht haben wir morgen mehr Glück am Himmel.

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Tag 2, Dienstag, 04.11.2025

Tag 2 begann mit einem kurzen Frühstück, und danach ging es für die Kids in den Wald zur Forstarbeit. Holzstämme stapeln, Wildschutzzäune rückbauen, ein Sägewerk sauber machen, Wege von umgestürzten Bäumen befreien, Holz hacken und viele andere Waldarbeiten waren ihre Betätigungsfelder.

 

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Tierfütterung nach getaner Arbeit

 

Nach dem Mittagessen stand dann unser Besuch in Dessau auf dem Plan. Nach einer Shoppingtour war ein Kinobesuch angesagt. Der Film war recht lang, und gegen Ende wurden innere Ruhe und Ausdauer ein wenig auf die Probe gestellt.

Eine sehr freundliche Busfahrerin brachte uns dann vom Bahnhof Dessau gegen 20:00 Uhr zurück ins Waldheim. Durch den Stadtbesuch mit Kino fiel für einige das schnell eingenommene Abendbrot etwas spärlicher aus. Auch heute wurde der Blick in die Sterne durch Wolken verstellt – aber morgen beim Lagerfeuer könnte es klappen.

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Mittwoch, 05.11.2025 - Bowling und Lagefeuer

Nach getaner Arbeit fuhren wir heute zum Bowling und am Abend stand dann noch das Lagerfeuer mit Stockbrot auf dem Programm.

 

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Manchmal fehlen einem die Worte, und manchmal wird man so auf Trab gehalten, dass man gar nicht merkt, welche Worte fehlen könnten. So oder ähnlich ließe sich der mentale Zustand von Lehrkräften beschreiben, die mit Schülern auf Fahrten unterwegs sind. Ist die Schilderung der Tageserlebnisse am Kino-Dienstag schon recht kurz ausgefallen, hat sich die Beschreibung des Mittwochs auf folgenden Satz beschränkt: Nach getaner Arbeit fuhren wir heute zum Bowling, und am Abend stand dann noch das Lagerfeuer mit Stockbrot auf dem Programm. Zu allem Überfluss hat sich auch noch der Fehlerteufel eingeschlichen, sodass „sand“ stand.

Nun aber noch einmal kurz zum Mittwoch, auch wenn wir jetzt schon Donnerstag haben. Im Wald konnten die Kids beim Spalten von Brennholz ihre Kräfte beweisen und bekamen im Anschluss interessante Infos über den Wald. Sehr schön fanden wir, dass sie auch interessante eigene Fragen stellten und somit etwas mehr über verschiedene Markierungen an Bäumen wissen.

Zum Bowling wurden wir wieder sehr luxuriös mit dem Bus gefahren und später auch wieder abgeholt. Die fast vollzählige Beteiligung am Bowling brachte den meisten Teilnehmern eineinhalb Stunden Spaß. Am Ende warfen Finja und Noah die meisten Kegel um.

Nach getaner Kegelei richtete unser Busfahrer noch eine zusätzliche Haltestelle bei einem großen Einkaufsmarkt in der Nähe des Bahnhofs ein, und wir konnten noch Marshmallows für unser Lagerfeuer am Abend kaufen. Natürlich hat sich auch die eine oder andere Dose Muntermacher in die Einkaufstüten verlaufen – mit fatalen Folgen, die am nächsten Tag in die Schilderung aufgenommen werden.

Am abendlichen Lagerfeuer wurde dieses Mal das gesamte Stockbrot aufgebraucht, und somit kann dies als sehr erfolgreiche Veranstaltung gewertet werden. Leider gelang es Herrn Helmholz nicht, den versprochenen Saturn mit dem Teleskop in den Fokus zu bringen – vielleicht klappt das ja noch am Donnerstag.

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Donnerstag - GPS und Grillen + Freitag - Abreise

Auch am Donnerstag ging es für fast alle in den Wald, außer einer Gruppe, die sich in Dessau auf einem alten Schulhof schaffte. Dort wurde ein Tor geborgen und Gestrüpp entsorgt. Am Nachmittag stand dann die GPS-Tour auf dem Programm, und Fabi grillte gemeinsam mit Frau Helmecke unser tolles Abendessen.

 

Am Freitag war dann schließlich noch einmal ein kurzer Arbeitseinsatz geplant. Gefolgt wurde dieser von der härtesten Arbeit: der Reinigung der Zimmer und der Abgabe der ausgeliehenen Sachen. Die Vorarbeiter äußerten sich durchweg positiv über die Arbeitsmoral der jungen Leute, und auch wir Lehrer waren mit der Woche zufrieden. Einzig und allein die übliche Schlafarmut machte uns massiv zu schaffen – aber das kennt man ja.

Im Anschluss gab es noch einmal Mittagessen, und dann ging es ab nach Hause, um endlich ausschlafen zu können.

 

Viele Grüße von Frau Helmecke und Herrn Helmholz.




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